Friedrich Merz traf vor wenigen Tagen in Paris seinen neuen Kumpel Emmanuel Macron. Es war der erste Besuch in Paris von Merz in der Rolle des Bundeskanzlers. Der Empfang war sehr herzlich. Macron gab Merz einen Bruderkuss.
Beim Presse-Statement betonte Merz die Zusammenarbeit beider Länder. Die MEdien berichten vor allem über die Pläne zur gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik und die Unterstützung der Ukraine.
Doch ein anderer entscheidender Punkt dürfte die deutschen Zuschauer aufhorchen lassen: Denn Merz redete auch vom geplanten Europäischen Vermögensregister. Unter seiner Ägide wird dieses Projekt vorangetrieben.
»Wir haben ein hohes Interesse daran, die Kapitalmärkte in Europa zu integrieren, zwischen Deutschland und Frankreich zu integrieren, WIR BRAUCHEN VOR ALLEM PRIVATES KAPITAL, DAS WIR MOBILISIEREN MÜSSEN, UM DIE NOTWENDIGEN INVESTITIONEN AUCH ZU ERMÖGLICHEN«
Er spricht von einem »ganzheitlichen Ansatz« und von einer »Vertiefung der europäischen Kapitalmärkte«.
Lange Rede, kurzer Sinn: Merz sprach an, was er schon mehrmals angedeutet hatte, er will an die Ersparnisse und Anlagen der Bürger.


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