Friedrich Merz sorgt selbst dafür, dass sich mehr Menschen Scholz zuwenden

Merz hat Angst vor SPD-Erfolg, rechnet selbst mit 20 Prozent für SPD

Friedrich Merz bekommt kalte Füße, weil die Werte der Union sinken und die der SPD wieder steigen. Dabei ist es er selbst, der für sinkende Sympathiewerte sorgt.

Die CDU steht zwar in Umfragen gut da. Doch ist es er selbst, Friedrich Merz als Kanzlerkandidat, der dafür sorgt, dass die Werte der Union wieder sinken und die der SPD steigen. Allzu oft sagt er unpopuläre Dinge und kommt medial wenig sympathisch rüber.

Nun hat er selbst davor gewarnt, dass die SPD über 20 Prozent kommen könnte [siehe Bericht »NIUS«].

In einem im Podcast von »Table Media« zeigte er sich überrascht über die steigenden Werte der SPD bei den Umfragen.

Das war vor der letzten Bundestagswahl auch so. Was Merz nicht begreift: Es ist nicht die Stärke von Scholz, sondern die Schwäche von Merz, die für diese Tendenzen verantwortlich ist. Merz hat kein Gespür für die Sorgen und Nöte einfacher Menschen. In Fernsehsendungen wirkt er unsympathisch, bei »Ein Herz für Kinder« zeigte er sich geizig. Die Menschen mögen so etwas nicht.

Hinzu kommen abfällige Äußerungen zu den Friedensbemühungen anderer Politiker, die im Ukrainekrieg eine Verhandlungslösung anstreben. »Frieden gibt es auf jedem Friedhof«, hatte Merz bei der CDU-Grundsatzprogramm-Konferenz gesagt. Das kommt nicht gut an.

Sven von Storch

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