Der Wahn geht weiter. Während Deutschland unter sozialen, finanziellen und infrastrukturellen Problemen leitet, tanzt Friedrich Merz auf der internationalen Bühne den rhetorischen Kriegstanz: Rüstung, Rüstung, Rüstung, Russland ist böse, mehr Geld für Waffen.
Nun forderte er die deutsche Industrie auf, ihren Beitrag zur Verteidigungs zu leisten, indem sie regelmäßig ihre Mitarbeiter zu Wehrübungen und militärischen Diensten freistellt [siehe Bericht »Merkur«]. Das verkündete Merz auf dem »Tag der Industrie« des »Bundesverbands der Deutschen Industrie« (BDI).
Vor den Vertretern der Industrie und Wirtschaft erklärte der Bundeskanzler:
»Wir sind alle einer Meinung, so hoffe ich es zumindest, dass es sich lohnt, diese Demokratie, diese Freiheit zu verteidigen. Aber das hat im engeren Sinne auch Konsequenzen für Ihre Unternehmen: Geld ist nicht das entscheidende Problem, das wir für die Bundeswehr haben. Das entscheidende Problem ist qualifiziertes Personal.«


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