Merz setzt um, was Habeck wollte, mit nur einer Änderung: Nutzung ausländischer Meeresflächen

Merz arbeitet an der Umsetzung der Habeck-Ziele: Offshore-Windparks im Ausland

Friedrich Merz versprach eine Wende, doch praktisch setzt er die Windkraft-Politik von Robert Habeck fort. Die geimeinsame Nutzung der Nordsee durch die Anrainer-Staaten gibt ihm die Möglichkeit, Offshore-Windparks in Meeresgebieten des Auslands zu errichten.

Friedrich Merz und Robert Habeck


Grüne Politik in schwarzem Gewand: Friedrich Merz setzt fort, was Robert Habeck begonnen hatte. Ausführend dabei ist unter anderen die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche. Die Pläne werden unter dem Druck der Sozialdemokraten unter Finanzminister und Vize-Kanzler Lars Klingbeil durchgesetzt.

Windpark-Politik der Grünen wird gnadenlos fortgeführt: Rückkehr zur Kernkraft bleibt ausgeschlossen

Die Rückkehr zur Kernkraft wird es mit der schwarz-roten Merz-Klingbeil-Koalition nicht geben. Auch wenn das sich viele Wähler gewünscht und erhofft hatten. Stattdessen werden noch mehr Windräder gebaut, besonders in der Nordsee [siehe Bericht "Freie Welt"]. Denn die Merz-Regierung hat mit den Niederlanden, Belgien, Dänemark und Norwegen (mit Geld auch aus Luxemburg) eine entsprechende Initiative gestartet, die Nordsee weiter mit riesigen Windparks zuzupflastern.

Deutsche Windparks werden auf ausländische Meeres-Territorien ausgedehnt

Was ist der Sinn dahinter? Die Pläne von Robert Habeck, die Offshore-Windparks auszuweiten, drohten an der zu geringen Fläche des deutschen Nordsee-Abschnitts zu scheitern. Unter der Ampel-Regierung war die Summe von 70.000 Megawatt Offshore-Windkraft als Ziel für das Jahr 2045 festgelegt worden [siehe Bericht "Welt"]. Das wären rund 6300 Windräder in jeweils der Höhe des Eiffeltumrs.

Die Fläche der Nordsee, die zum deutschen Hoheitsgebiet gehört, ist so gering, dass die Windparks zu dicht beieinander stehen würden. Sie würden die Natur zu stark belasten, den Schiffsverkehr behindern und sich gegenseitig den Wind nehmen.

Die geplante Lösung: Deutsche Windparks sollen auf die Meeres-Hoheitsgebiete der benachbarten Anrainer-Staaten erweitert werden.

Hamburger Deklaration soll neue Kooperationen ermöglichen

Mit der in Hamburg beschlossenen Zusammenarbeit soll es nun möglich sein, dass ein beachtlicher Teil der deutschen Windkraftanlagen vor allen Dingen vor den Küsten Dänemarks errichtet werden soll, allerdings mit direktem Anschluss an das deutsche Stromnetz.

Damit wolle man die Pläne der US-Regierung von Donald Trump durchkreuzen, der für mehr Nutzung von Erdöl, Erdgas und Kohle plädiert und auf die Erdöl-Ressourcen der Nordsee hingewiesen hat.

Unter Friedrich Merz wird also die Energiepolitik der Ampel-Regierung fortgeführt. Die Pläne von Robert Habeck sind nur modifiziert worden. Eine Wende in der Enerpolitik wird es unter Merz und Klingbeil nicht geben.

Sven von Storch

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Kommentare

Könnte es sein, daß unser(?) Kanzler - ebenso wie seine Vorgänger - nicht an der Zukunft sondern an der Abschaffung Deutschlands arbeitet?

Seine "Berater" dürften jedenfalls dieselben sein, wie die seiner Vorgänger ...

Glass Steagall Act

27.01.2026 | 14:25

Diese Merz-Regierung setzt definitiv auf den Untergang Deutschlands, mit allem was dazu nötig ist! Während der Rest der Welt echte Kraftwerke baut, setzt man im gründeutschen Wahn auf das falscheste Pferd, welches man überhaupt finden kann! Dunkelflaute, Windflaute, alles kein Problem, denn dann schaltet man einfach die Verbraucher ab! Frieren im Winter für die Ideologie der Idioten! Was braucht Deutschland noch Industrie? Hier leben ja alle vom Bürgergeld! Das Geld fließt solange, bis nichts mehr fließt!

Mir fällt kein Bereich mehr ein, in dem die deutsche Regierung auch nur ansatzweise etwas halbwegs richtig machen würde! Hier wird nur noch Untergangs-Politik betrieben! Und damit es keiner merkt, senden ARD und ZDF tägliche Gehirnwäsche für Doofe!

Hans-Peter Klein

27.01.2026 | 15:46

Dem Artikel entnehme ich kein einziges Argument gegen die Aufstellung von offshore-Windrädern in der Nordsee.

Es ist die übliche Trotzreaktion der Energiewendegegner,
deren Felle sehenden Auges in der Nordsee davon schwimmen.

Anachronismus pur.
MfG, HPK

Ekkehardt Fritz Beyer

27.01.2026 | 18:22

... „Friedrich Merz versprach eine Wende, doch praktisch setzt er die Windkraft-Politik von Robert Habeck fort.“ ...

Mangels eigener Agenda?

Ja mei: „Friedrich Merz will mit seiner(?) „Agenda 2030“ die deutsche Wirtschaft wieder ankurbeln. Seine Pläne sind ambitioniert, leider verrät er nicht, wie sie finanziert werden sollen“! https://www.capital.de/wirtschaft-politik/-agenda-2030---herr-merz--wer-soll-die-wahlverpsrechen-bezahlen--35367978.html

Weil er ähnlich träumt wie das Rutte Mark?https://rtde.team/europa/268458-traeumt-weiter-nato-generalsekretaer-rutte/

Wen würde es nun noch wundern, wenn auch sie auf einer Liste https://rtde.team/international/268423-kanada-liste-nazi-kriegsverbrecher-bleibt/ im Zusammenhang mit einem Clown https://rumble.com/v74vf9k-spontaner-clown-auftritt-in-davos.html erschienen???

Ekkehardt Fritz Beyer

27.01.2026 | 18:59

... „Grüne Politik in schwarzem Gewand: Friedrich Merz setzt fort, was Robert Habeck begonnen hatte.“ ...

Ja mei: Schon „Sokrates (ca. 469–399 v. Chr.) mahnte, dass der Untergang einer Gesellschaft beginnt, wenn kritisches Denken durch blinden Gehorsam ersetzt wird, Tugend und Wahrheit der Bequemlichkeit weichen und Selbsterkenntnis verloren geht. Sein Wirken im antiken Athen forderte die Autoritäten heraus, um Scheinwissen zu entlarven, und gipfelte in seinem Todesurteil 399 v. Chr. aufgrund angeblicher Jugendverführung und Missachtung der Götter“!!!!!!!

https://www.google.com/search?q=Sokrates+vor+2400+Jahren%3A+Wann+der+Untergang+einer+Gesellschaft+beginnt&sca_esv=a87a460474998c14&source=hp&ei=mex4aaacB5ir9u8PtbTS0Ag&iflsig=AFdpzrgAAAAAaXj6qXfs1RhV…

Ihr müsst alle mal aufhören von verschiedenen Parteien zu sprechen. Es gibt nur die AfD und die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (CDUCSUSPDFDPLINKEGRÜNE). Die SED kann problemlos ihr Personal hin- und herschieben. An deren Politik wird sich grundsätzlich nichts ändern.

Hans-Peter Klein

28.01.2026 | 04:37

Ein wichtiger denn folgenschwerer Satz,  Zitat.

"Damit wolle man die Pläne der US-Regierung von Donald Trump durchkreuzen, der für mehr Nutzung von Erdöl, Erdgas und Kohle plädiert und auf die Erdöl-Ressourcen der Nordsee hingewiesen hat."

er bewirkt etwas sehr sensationelles, etwas das genau in die richtige Richtung geht:

Europa rückt wieder zusammen ,
Europa zeigt klare Kante, 
Europa lässt sich nicht weiter spalten,
Europa als eine großartige Idee wird wahr,
Europa wird als ernst zu nehmender geopoltischer Faktor wahr gnommen.

Wenn das sogar die unausgesprochene Absicht von Donald Trump ist, dann, Alle Achtung Herr Trump, das ist nichts anderes wie eine historische Leistung.

Dafür gebührt ihm uneingeschränkte höchste Anerkennung, 
Wenn ...
Wenn nicht ... dann gilt dieselbe höchste Anerkennung Europa selbst.

MfG, HPK

Da sind Sie ja schön auf die Versprechungen der Politik herein gefallen! Nichts davon wird so geschehen wie oben angekündigt! Europa ist und bleibt ein Vasall der Großmächte!

Sie kennen doch den Spruch: „was interessiert mich mein Geschwätz von gestern“. 
Genauso wird es kommen!

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