Es gibt Zonen in Syrien, in denen ein grausamer Krieg tobt. Und es gibt Zonen in Syrien, in denen es relativ friedlich ist. Wie zum Beispiel an der Küste: Dort gibt es kaum Anschläge und militärische Auseinandersetzungen. Das, was den Menschen dort zu schaffen macht, sind die Sanktionen, die die Wirtschaft und somit das Alltagsleben erschweren.
Als Reaktionen auf den Giftgasvorfall in Syrien, bei dem mutmaßlich das syrische Militär schuldig sein soll, haben François Hollande und Angela Merkel nun wieder das Thema Sanktionen auf die Agenda gebracht, wie unter anderen die Zeit berichtete. Die Frage, die sich stellt, lautet: Ist das sinnvoll? Wird damit wirklich dass Assad-Regime geschwächt? Oder wird damit wieder nur die Zivilbevölkerung getroffen? Leidet die Zivilbevölkerung nicht ohnehin genug? Wie wirkt sich dies auf die Flüchtlingssituation aus, wenn den Menschen in Syrien das Leben durch weitere Sanktionen noch schwerer gemacht wird?


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