Seit rund einer Woche hagelt es Kritik für Merkel. Aus allen Richtungen kommen Vorwürfe. Der Redaktionsleiter des Heute-Journals beim ZDF, Wulf Schmiese, kritisierte Merkels Abgrenzungspolitik, die die Partei verkleinere [siehe Bericht »Der Westen«].
Eine Volkspartei müsse ein breiteres Spektrum an Meinungen zulassen. Auf Twitter fasst das ZDF zusammen:
»Bei der CDU setze sich der Niedergang der Volksparteien fort, kommentiert heute-journal-Redaktionschef @wulfschmiese. Nur wenn die CDU als eine Partei der Mitte auch wieder Ränder links wie rechts aushalte, werde sie #Volkspartei bleiben können.«
Auch der Vizechef der Thüringer CDU-Fraktion, Michael Heym, ärgert sich über die Reaktion von Angela Merkel und der Bundes-CDU. In einem Interview mit der »Zeit« sagte er:
»Wenn sich Frau Merkel aus Südafrika einschaltet und fordert, dass das Ergebnis ›rückgängig‹ zu machen ist - da habe ich kein Verständnis« [siehe Bericht »Spiegel«].
Seiner Meinung nach müsse man sich nicht wundern, »wenn sich Leute, die vor 30 Jahren auf die Straße gegangen sind, angewidert von den etablierten Parteien abwenden.«


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