Einigkeit, wenn es gegen Assad und Putin geht

Merkel und May in punkto Syrien an der Seite von Trump

Telefonkonferenz: Trump sprach mit Angela Merkel und Theresa May. Die beiden Damen stärkten Donald Trump den Rücken und befürworteten seinen Militärschlag in Syrien. Wenn die Marschrichtung gegen Damaskus/Moskau stimmt, sind sich anscheinend alle einig.

Freie Welt

Jetzt, da Donald Trump etwas getan hat, das das Establishment in Europa und Amerika sich wünscht, nämlich hart gegen Bashar al-Assad vorzugehen und klare Signale gegen Wladimir Putin zu senden, sind sie plötzlich auf seiner Seite. Die Mehrheit der westlichen Politiker unterstützt den Militärschlag mittels Tomahawk-Marschflugkörper auf Assads Flughafen in der Nähe von Homs.

Jetzt hat Donald Trump mit den zwei »starken Frauen« Europas telefoniert (siehe Berichte Focus-Online, Handelsblatt, Zeit-Online). Sowohl Angela Merkel als auch die britische Premierministerin Theresa May unterstützen seine Entscheidung, den Luftschlag gegen Assad ausgezuführt zu haben, obwohl die Hintergründe der Giftgaskatastrophe noch nicht aufgeklärt sind. Russland behauptet nach wie vor, dass die Amerikaner nur ein Waffenlager der Rebellen getroffen haben. Warum sollte Assad auch Giftgas einsetzen, wenn die Folgen für ihn nur negativ sein können?

Nun will man Wladimir Putin und Sergei Lawrow davon überzeugen, dass die Unterstützung des Assad-Regimes angeblich nicht im Interesse Russlands sei. Ob Putin sich von diesen »Ideen« überzeugen lassen wird, ist zweifelhaft. Auf dem globalen Schachbrett würde Russland den Kürzeren ziehen, wenn man Syrien aufgäbe.

 

 

Sven von Storch

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