Italiens Finanz- und Fiskalpläne stoßen in Berlin und Paris auf Ablehnung. Die Pläne der italienischen Koalition aus 5-Sterne-Bewegung und Lega sehe höhere Investitionen und ein Defizit von 2,4 Prozent vor. Das sei gegen die Vereinbarungen von Brüssel, wird seitens der EU kritisiert [siehe Bericht »Handelsblatt«]. EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici erklärte, dass er diese Abweichungen nicht gutheißen könne.
Der italienische Vize-Regierungs-Chef Luigi Di Maio äußerte sich empört: »Merkel und Macron wünschen den Sturz der italienischen Regierung«.
Einzelne Politiker der italienischen Regierung hatten mehrfach den Ausstieg Italiens aus dem Euro thematisiert. Doch Regierungschef Giuseppe Conte betonte, dass dies nur als Einzelmeinungen von Privatpersonen zu werten sei. Italien werde weiterhin am Euro als Währung festhalten.


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