Nach dem Brexit sei Großbritannien ein potentieller Konkurrent der EU

Merkel sieht in Großbritannien einen potentiellen Konkurrenten wie die USA und China

Angela Merkels Weltsicht: Nach dem Brexit könnte Großbritannien ein Konkurrent der EU werden, wie die USA oder China. Und Frankreichs Europa-Ministerin Amélie de Montchalin äußerte bereits Besorgnis, dass nach dem Brexit in Großbritannien ein neues Steuerparadies entstehen könnte, das der EU Schwierigkeiten bereite.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel scheint die EU die Einheit und Ebene zu sein, von der aus sie das Miteinander oder Gegeneinander der Staaten beurteilt. Die USA werden seit dem Donald Trump Präsident ist als Konkurrent angesehen. China sowieso. Aber wenn bald der Brexit, der Ausstieg Großbritanniens aus der EU, umsetzt ist, dann wäre auch Großbritannien ein Konkurrent.

So soll es Merkel am Sonntag ausgedrückt haben, nämlich das Großbritannien ein potentieller Konkurrent würde wie es zurzeit die USA und China seien [siehe Bericht »Breitbart«].

Merkel plädiert dafür, dass die Europäische Kommission unter ihrer neuen Präsidentin Ursula von der Leyen so schnell wie möglich handlungsfähig werden müsse, um zu zeigen, zu was die EU in der Lage sei. Denn bald stehe ein neuer Konkurrent vor der Tür.

Frankreichs Europa-Ministerin Amélie de Montchalin äußerte bereits Besorgnis, dass nach dem Brexit in Großbritannien —sozusagen vor den Toren Europas — ein neues Steuerparadies entstehen könnte, das der EU Schwierigkeiten bereite.

Sven von Storch

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