In einer Pressekonferenz erklärte Angela Merkel, dass die Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2 bis mindestens zum 19. April fortgesetzt werden. Das heißt: Es geht mit der Einschränkung des öffentlichen Lebens und der Wirtschaft vorerst weiter. Wie es nach dem 19. April weitergehe, solle er dann analysiert werden.
Um der Wirtschaft durch diese Phase zu helfen, werden neue Hilfspakete in Form von Krediten geschnürt. Für diese Kredite soll der Staat bis zu 100 Prozent bürgen. Profitieren von dieses Paketen sollen nur Unternehmen, die vor 2019 existierten und Gewinne erzielten. Es soll bis zu 500.000 Euro geben für Unternehmen mit 11-50 Beschäftigten und bis zu 800.000 Euro für Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten.
Merkel betonte, dass die Krise eine Bewährungsprobe für Europa sei. Danach werde Europa eine Art Wiederaufbauprogramm benötigen. Eine solche Belebung der Konjunktur könne es ihrer Meinung nur im europäischen Kontext geben.
Druck kommt vor allem aus Frankreich, Italien und Spanien. Diese Staaten fordern eine europäische Vergemeinschaftung der Schulden in Form von sogenannten Corona-Anleihen. Die deutschen Minister, wie Außenminister Heiko Maas und Finanzminister Olaf Scholz, wollen dagegen eher auf den europäischen Krisenfonds ESM setzen.


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