In ihrer Bundestagsrede forderte Kanzlerin Angela Merkel nachdrücklich eine Verlängerung und Verschärfung des Corona-Lockdowns. Es sei eine »Ausnahmesituation«, erklärte sie. Man solle auf die »Wissenschaft« hören, die eindringlich härtere Maßnahmen fordere.
Angesichts dieser Ausnahmesituation seien auch besondere Maßnahmen notwendig, meint Merkel. Und die werden teuer: Für das kommende Jahr sind neue Kredite in Höhe von fast 180 Milliarden Euro vorgesehen.
Merkel warnt, die »Pandemie« könne auch die internationalen Kräfteverhältnisse ökonomisch neu ordnen. Sie verwies darauf, dass die chinesische Wirtschaft in diesem Jahr laut Prognosen wachsen werde, die Volkswirtschaften in den USA oder Deutschland dagegen schrumpfen werden.
Dass hieran vor allem der dilettantische und radikale Merkel-Lockdown schuld ist, erwähnte sie natürlich nicht.
Sie fordert weiterhin, soziale Kontakte zu meiden und die Schulferien zu verschieben, auszudehnen oder vorzuziehen. Sie appellierte an die Bürger, sich an die Regeln zu halten, die diktiert werden.
Zuvor hatte die AfD-Fraktionschefin Alice Weidel scharfe Kritik am Merkel-Lockdown geäußert:
»Auch nach einem Dreivierteljahr stochern Sie immer noch im Nebel und klammern sich an die untaugliche Holzhammermethode ›Lockdown‹, die mehr Kollateralschäden anrichtet als Nutzen im Kampf gegen das Coronavirus.«


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