Italien soll wieder nationale Interessen in den Vordergrund stellen

Meloni_ Schluss mit der Bevormundung durch EU & Brüssel

Die EU-Staaten sollten eigene Interessen nicht den EU-Vorgaben aus Brüssel unterordnen, findet die neue italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.

Aus Italien weht nun ein anderer Wind gen Brüssel. Giorgia Meloni erklärte in Mailand: »Italien muss wieder dahin zurückkehren, zuerst seine nationalen Interessen zu verteidigen« [siehe Bericht »n-tv«].

Die Parteichefin der Fratelli d'Italia erklärte, dass dies keine negative Haltung gegen andere Länder bedeute, sondern eine positive gegenüber sich selbst. So solltes es am besten alle Länder machen. Auf jeden Fall sollte man sich nicht von Brüssel herumkommandieren lassen.

Damit gibt sie der amtierenden EU-Kommissions-Präsidentin Ursula von der Leyen kontra, die von Anfang an die neue Regierung in Rom mit zynischen Bemerkungen begleitet hat und erklärte, die EU habe Mittel, um gegen eine unliebsame Regierung in Italien vorzugehen.

Sven von Storch

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