Immer mehr Menschen in Deutschland haben den Eindruck, dass die Meinungsfreiheit immer weiter eingeschränkt wird. Umfragen für den Freiheitsindex 2022 bestätigen: Rund 48 Prozent der Bürger haben den Eindruck, dass man seine Meinung nicht mehr frei sagen dürfe [siehe Bericht »reitschuster.de«]. Zum Vergleich: Vor fünf Jahren glaubten immerhin noch 66 Prozent, dass man seine Meinung frei sagen dürfe.
Damit bestätigt sich der Eindruck, den auch viele Prominente, Künstler, Sänger, Karikaturisten, Kabarettisten und Komiker geäußert haben: Man muss heutzutage vorsichtig sein, was man sagt. Selbst dann, wenn es als Witz gemeint ist, kann der Verstoß gegen die »Political Correctness« schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen, die auch juristische oder berufliche Folgen haben. Dementsprechend wird in Deutschland an vielen Arbeitsplätzen nur noch hinter vorgehaltener Hand über bestimmte Themen gesprochen. Gerade im Osten fühlen sich viele an die Zeit der DDR erinnert. Denn laut Umfrage glauben in den ostdeutschen Bundesländern nur noch 34 Prozent, dass man seine Meinung frei äußern dürfe. Zwei Drittel sehen dagegen die Meinungsfreiheit nicht mehr voll gegeben.


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