War die Ankündigung von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), die Ostsee-Pipeline Nord-Stream-2 nicht in Betrieb zu nehmen, für Deutschland ein Schuss ins eigene Knie? Wird damit der Ukraine geholfen? Wird damit Russland geschwächt und bestraft? Oder schadet sich die EU nur selbst damit?
Die Reaktion aus Moskau war eindeutig. Der Putin-Vertraute und ehemalige russische Präsident Dimitri Medwedew kann bei der Ankündigung von Olaf Scholz nur mit dem Kopf schütteln. Er erklärte: »Na dann, willkommen in einer neuen Welt, in der die Europäer bald 2.000 Euro für 1.000 Kubikmeter Gas bezahlen werden.« [siehe Bericht »T-Online«]
Auch der Grünen-Politiker, Wirtschafts- und Energie-Minister Robert Habeck gibt zu, dass eine außenpolitische Situation wie derzeit mit Russland zu erhöhten Energiepreisen führen werde. Aber Habeck kann ja was dagegen tun: Wir haben ja noch Atomkraftwerke, deren Laufzeit verlängert werden kann, wenn die Ampel-Regierung nur will. Ob Habeck sich darauf einlässt? Oder wird er lieber die Deutschen leiden und zahlen lassen? Habeck selbst weißt alle Schuld von sich. Putin sei der Böse.


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