Weil Trump Wahlfälschung befürchtet:

Medien überschütten Trump mit dem Vorwurf, ein Verschwörungstheoretiker zu sein

Donald Trump hat die Befürchtung geäußert, dass die Wahl gefälscht werden könnte. Schon kontern die Mainstream-Medien mit Verschwörungsvorwürfen.

Freie Welt

Eigentlich ist es schon fast egal, was US-Präsidentschaftskandidat Donald Trump öffentlich äußert. Denn was auch immer er sagt, es wird gegen ihn ausgelegt.

Trump hat dies natürlich erkannt und den Medien immer wieder Voreingenommenheit vorgeworfen. Ihm sei klar, dass die Medien sich gegen ihn verschworen haben. Doch diese Kritik selbst und seine Befürchtung, dass Wahlfäschung nicht auszuschließen sei, wird ihm nun als Verschwörungstheorie vorgeworfen. Immerhin sind ihm jetzt viele republikanische Politiker beigesprungen.

Nun ist die Diskussion in der amerikanischen Öffentlichkeit virulent, inwieweit Wahlfälschungen möglich seien oder nicht und ob Trump mit seinen Befürchtungen recht habe.

Der Vorwurf der Verschwörungstheorie hat in den letzten Zeit Hochkunjunktur. Dies ist die einfachste Möglichkeit, Kritik abzuweisen. Auch viele Vorwürfe, die von Wikileaks oder von alternativen Medien an der Politik geäußert wurden, hatte man als Verschwörungstheorien abgetan. Im Nachhinein haben sich leider mehr Verschwörungstheorien als wahr herausgestellt, als einem lieb sein kann.

Immerhin war damals bei der Wahl des US-Präsidenten George W. Bush auch nicht alles sauber abgelaufen. Man erinnere sich an die Wahlcomputer im Bundesstaat Florida.

 

 

Sven von Storch

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