AfD prangert an:

MDR zahlt ähnlich üppige Gehälter wie der RBB

Der MDR zahlt ähnlich üppige übertarifliche Gehälter wie der in die Kritik geratene RBB. Laut Mitteldeutscher Zeitung haben beim MDR 36 Personen in der Führungsebene insgesamt 5,4 Millionen Euro an außertariflichen Gehältern allein 2021 kassiert.

Der MDR zahlt ähnlich üppige übertarifliche Gehälter wie der in die Kritik geratene RBB. Laut Mitteldeutscher Zeitung haben beim MDR 36 Personen in der Führungsebene insgesamt 5,4 Millionen Euro an außertariflichen Gehältern allein 2021 kassiert.

Gleichzeitig soll der zukünftige MDR-Intendant Ralf Ludwig ab März das gleiche Gehalt wie seine Vorgängerin Karola Wille von 310.000 Euro erhalten.

Torsten Gahler, medienpolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, erklärt dazu:

»Beim MDR scheint jedes Gespür für Reformen und Sparsamkeit zu fehlen. Wir können es den Bürgern nicht länger zumuten, dass sie mit ihren Rundfunk-Gebühren derart exorbitante Gehälter finanzieren müssen. Auch der neue Intendant wird wieder mehr als der Bundeskanzler verdienen. Deshalb fordern wir den MDR-Verwaltungsrat auf, den Vertrag des Intendanten zu überarbeiten.

Wir wollen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk insgesamt deutlich verschlanken und teure Doppelstrukturen auflösen. Dafür haben wir im Landtag beantragt, die Rundfunk-Staatsverträge zu kündigen und die Zwangsgebühren wie in Frankreich abzuschaffen (7/11428). Im Streaming-Zeitalter sollen die Bürger nur noch für die Inhalte bezahlen, die sie auch tatsächlich konsumieren.«

Sven von Storch

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