Theresa May hat hoch gepokert. Nun ist sie in einer schwierigen Zwickmühle. Denn die Zahl der Sitze ihrer Partei reicht nicht für eine absolute Mehrheit. Dennoch vertritt May nach wie vor die stärkste Partei (42,4 Prozent der Stimmen). Dies gibt Theresa May das Recht, als erste über eine Regierungsbildung zu sprechen. Das hat sie nun getan, wie unter anderen Spiegel-Online berichtete.
Die sozialdemokratische Labour Party kommt auf 40 Prozent der Stimmen. Ein denkbar knappes Ergebnis. Der Chef der Labour Party, Jeremy Corbyn, will eine Minderheitsregierung bilden. Er fordert den Rücktritt von Frau May.
Das wahrscheinlichste Szenario scheint jedoch eine Koalitionsregierung der Tories mit der nordirischen Democratic Unionist Party (DUP) oder eine Torie-Minderheitsregierung unter Duldung der DUP zu sein.
UKIP scheint dagegen ausgedient zu haben. Die dramatischen Verluste zeigen, dass die Partei wohl als Brexit-Partei und Anti-EU-Partei empfunden wurde und nun ihre Aufgabe erfüllt hat. UKIP muss sich neue Themen suchen.


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