Theresa May erklärte, dass sie jetzt grundsätzlich mit einem Aufschub des Brexit einverstanden sei, wenn die Mehrheit im Unterhaus dies so wolle. Lange Zeit hatte sie sich dagegen gewehrt. Aber um dem Chaos in ihrer Partei entgegen zu treten scheint sie nun nachzugeben [siehe Berichte »FAZ«, »n-tv«, »t-online«]. Der 29. März gilt nun nicht mehr als festes Ausstiegsdatum.
Die Premierministerin erklärte, dass sie sich weiterhin der Aufgabe verpflichtet fühle, aus dem Referendums-Ergebnis der Briten über den Brexit das Beste zu machen. May wolle sicherstellen, dass die sozialen und wirtschaftlichen Standards im Vereinigten Königreich auch nach dem Ausscheiden aus der EU hoch blieben. Nach wie vor werden diverse Möglichkeiten mit der EU verhandelt, um einen harten Brexit zu vermeiden.
Der »Labour Party« ist das allerdings nicht genug. Sie möchte mehrheitlich ein zweites Referendum. Sowohl bei der Tory-Partei als auch bei der Labour-Partei hatten einige Abgeordnete aus Protest ihre Fraktion verlassen. Damit protestierten sie unter anderem gegen die verkrusteten Haltungen ihrer Parteikollegen.


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