Unterschiedliche Länder, unterschiedliche ökonomische Bedingungen: Doch die EU drückt allen Mitgliedstaaten eine Einheitspolitik auf. Zwischen der italienischen Regierung und der EU ist ein Streit entbrannt. Es geht um das Budget und die Neuverschuldung der italienischen Regierung.
In diesem Streit ging der italienische Innenminister Matteo Salvini die EU-Führung hart an [siehe Bericht »Wiener Zeitung«] und kritisierte EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker und den EU-Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici. Salvini erklärte, die Wirtschafts-Politik der EU habe Italien arm gemacht. Und noch deutlicher sagte er: »Leute wie Juncker und Moscovici haben Europa und Italien ruiniert«.
Salvini erklärte, dass seine Regierung versuchen werden, die EU von innen heraus zu verändern und zu reformieren.
Der Vize-Premier-Minister Luigi Di Maio fügte hinzu, dass das Wohl des italienischen Volkes wichtiger sei, als die Befindlichkeiten der Finanzmärkte.


Add new comment