Die Umstellung auf eine Bezahlkarte ist Teil einer breiteren Asylpolitik in Salzburg, die auf mehr Transparenz und Kontrolle abzielt. Bereits seit Juli 2025 wurde das System in Pilotprojekten getestet, unter anderem im Asylquartier Salzburg-Süd mit 190 Bewohnern.
Die Karte funktioniert ähnlich wie eine Debitkarte und ermöglicht Einkäufe für den täglichen Bedarf, schließt jedoch Bargeldabhebungen, Auslandsüberweisungen und Käufe wie Alkohol oder Glücksspiel aus.
Bis Ende des Jahres sollen alle 180 Asylquartiere im Land umgestellt werden. Die Maßnahme orientiert sich an ähnlichen Systemen in Deutschland, etwa in Bayern, wo sie seit 2024 im Einsatz ist.
Details zur Bezahlkarte für Asylbewerber
Pro Person sind sieben Euro täglich für Essen vorgesehen sowie ein monatliches Taschengeld von 40 Euro. Die Karte wird monatlich aufgeladen und soll sicherstellen, dass die staatlichen Leistungen ausschließlich für den Lebensunterhalt verwendet werden.
Im Pilotbetrieb gab es keine größeren technischen Probleme, und die meisten Betroffenen akzeptierten das Modell. Allerdings wurden Umgehungsversuche festgestellt, wie der Tausch von Gutscheinen gegen Bargeld durch eine deutsche Hilfsorganisation. Soziallandesrat Wolfgang Fürweger (ÖVP) kündigte harte Konsequenzen an, darunter Wegweisungen und Strafen für Beteiligte.
Missbrauch von Sozialleistungen soll erschwert werden
Die Landesregierung sieht in der Karte einen Weg, Missbrauch zu erschweren und die Verwendung der Mittel transparenter zu machen.
Bundesweit war eine einheitliche Karte geplant, doch nur die ÖVP-FPÖ-regierten Länder Salzburg, Oberösterreich und Steiermark setzen sie um, während andere Bundesländer bei Bargeld bleiben.
Bis Ende 2026 soll die Bezahlkarte flächendeckend gelten, ergänzt durch weitere Maßnahmen wie Arbeitspflicht für Asylwerber. Ob die Karte langfristig akzeptiert wird, hängt von der Praxis ab – Experten warnen vor möglichen Eskalationen durch Umgehungsversuche oder gerichtliche Klagen.


Kommentare
Migranten
Hoffentlich klappt's in "Felix Austria" besser als bei uns, wo grünlinke Spinner hingehen und die "Bezahlkarten" gegen die von den "Gästen" bevorzugten Euronen eintauschen!
Bezahlkarten sind unnötig und teuer
Es ist total lächerlich zu denken, mit einer solchen Karte könnte man das Kaufverhalten beeinflußen. Sie kosten nur und sind total überflüssig und unnötig. Was das für Kosten sind, die Karten herzustellen, einzurichten, zu personalisieren und zu verwalten.
Um an Bargeld zu kommen werden dann damit eben zB elektronische Gegenstände, beispielsweise Prepaid-Handys, gekauft und diese dann weiterverkauft oder getauscht. Damit ruft man nur eine Art Tauschhandel ins Leben.
Ich denke nicht, dass es lange dauert, bis die Ersten wissen, wie man diese Sperren umgehen kann.
Das hat früher schon nicht geklappt mit den Lebensmittel- und Bekleidungsgutscheinen. Um 1990 rum wurden die (meist) gestückelt im Wert von 50 DM ausgegeben. Die Asylbewerber haben sich Kaugummi oder irgendwas anderes Billiges gekauft und sich den Rest in Bargeld auszahlen lassen. Die Geschäften haben dann den kompletten Gutschein abgerechnet.
Zudem gab es Probleme, dass nicht jedes Geschäft die Gutscheine angenommen hat und die Einkäufe auch nicht zeitnah seitens der Städte und Gemeinden bezahlt wurden. Die Geschäfte mussten teilweise monatelang auf ihr Geld warten.
... „Missbrauch von…
... „Missbrauch von Sozialleistungen soll erschwert werden“ ...
Was in Deutschland um der Göttin(?) & Co. Willen aus gutem(?) Grund ganz einfach nicht mögliche ist???
https://www.google.com/search?q=warum+di+behalkarte+f%C3%BCr+l%C3%BCchtlinge+in+deutschland+nicht+zur+gelrung+kommt&sca_esv=3748bb67ad13032b&source=hp&ei=s26ZafPLPPTM-d8PiuyOmQE&iflsig=AFdpzrgAAAAAaZ…
Wo liegt das Problem? Das…
Wo liegt das Problem? Das Geld auf der Bezahlkarte ist ja nicht ihr Geld, sondern Geld, das der Steuerzahler zur Verfügung stellt. Wenn das einem Asylbetrüger.nicht passt, kann er einen Flieger in die Heimat nehmen, in der er regelmässig auf Kosten der Steuerzahler Urlaub macht.
Da jubelt ihr zu früh ! Es…
Da jubelt ihr zu früh ! Es ist nichts anderes als die scheibchenweise Einführung der Abschaffung des Bargeldes. Erst die Asylanten, dann die Sozialhilfeempfänger, dann die Arbeitslosen, dann die Rentner und dann der Rest.
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