Die Europäische Zentralbank macht es ausländischen Notenbanken ab Ende 2026 leichter, an Euro zu kommen. Statt europäische Staatsanleihen zu verkaufen, können sie diese einfach bei der EZB hinterlegen und bekommen dafür neu geschaffenes Geld. So soll verhindert werden, dass die Kurse der Anleihen einbrechen.
Das bedeutet: Es wird wieder viel Buchgeld aus dem Nichts geschaffen. Für normale Bürger birgt das die Gefahr steigender Preise. Eine neue Inflation kündigt sich an.
Was genau passiert
Ab dem vierten Quartal 2026 dürfen Zentralbanken aus fast allen Ländern der Welt bei der EZB bis zu 50 Milliarden Euro pro Land leihen. Dafür müssen sie nur gute auf Euro lautende Staatsanleihen aus Europa als Sicherheit abgeben. Die Anleihen bleiben bei der EZB, das Geld fließt sofort. Die Kosten liegen nur wenig über dem normalen Leitzins. Die Laufzeit ist kurz, kann aber verlängert werden.
Bisher galt das nur für wenige Nachbarländer und war befristet. Jetzt ist es grundsätzlich für fast alle offen. Die EZB will damit Störungen von außen abfangen und den Euro weltweit attraktiver machen.
Warum das für die Bürger in Europa und Deutschland gefährlich wird
Wenn ausländische Notenbanken ihre EU-Anleihen nicht mehr verkaufen müssen, bleiben die Kurse künstlich stabil. Gleichzeitig fließt neues Geld in den Kreislauf. Mehr Geld bei gleicher Menge an Waren und Dienstleistungen treibt oft die Preise nach oben. Genau das spüren Bürger im Alltag: Lebensmittel, Mieten und Energie werden teurer, das Ersparte verliert an Wert.
Die EZB schafft so einen globalen Notausgang für Euro-Anleihen. Das kann kurzfristig Ruhe bringen. Langfristig wächst aber die Geldmenge und die Risiken landen bei der Notenbank. Die hohen Schulden in vielen westlichen Ländern verschwinden dadurch nicht. Sie werden nur vorübergehend verdeckt, während die Inflation die Kaufkraft der Menschen schmälert.


Comments
... „Die hohen Schulden in…
... „Die hohen Schulden in vielen westlichen Ländern verschwinden dadurch nicht. Sie werden nur vorübergehend verdeckt, während die Inflation die Kaufkraft der Menschen schmälert“!!!
Ja mei: Sicherlich nicht der erst im September l. J. war zu erkennen:
„Der Euro und das wirtschaftliche Desaster der EU“!!! https://makroskop.eu/35-2025/scheitern-auf-raten-der-euro-und-das-wirtschaftliche-desaster-der-eu/
Wie schützt man sich davor
Den Bürgern die noch Erspartes „herum liegen“ haben, kann man nur raten es sofort in Gold und Silber umzutauschen! Dabei spielen die täglichen kurzfristigen Preisschwankungen keine Rolle! Hier muss man langfristig von zwei bis 10 Jahren rechnen! Für die, die nichts übrig haben, gibt es noch die Empfehlung, langlebige Lebensmittel zu horten und sich keine weiteren Schulden zuzulegen! Wer gar nichts macht, dem werden die nächsten Inflationsschübe die Tränen in die Augen treiben! Übrigens, die Inflationsschübe kommen immer ruckartig, nicht fließend! Der nächste Schub (dem Irankrieg sei Dank), dürfte gegen Spätsommer/Herbst kommen!
Na ja, ich habe noch einen…
Na ja, ich habe noch einen Schukarton voll mit Inflationsgeld - Scheine mit Millionen und Milliarden zuhauf. Wenns wieder losgeht,, habe gleich was, zum weiterkommem.
Das ist der Regelmäßige…
Das ist der Regelmäßige Milliardenraub der alle arbeitenden EU-Bürger trifft. Für jeden einzelnen Euro den sie drucken, egal ob auf dem PC oder in Bar, müssen wir alle jetzt länger arbeiten gehen.
Dazu sind immer weniger Menschen bereit und hier in Deutschland werden ihnen dafür die roten Teppiche gelegt.
Wir werden sehenden Auges beraubt, um Lebenszeit, Arbeitskraft und Eigentum, jedes mal wenn die Banken aus dem Nichts das Geld erschaffen für das wir gezwungen werden unsere Arbeitskraft herzugeben.
Jeder gedruckte Euro ist ein DIREKTER Griff in´s Portemonnaie eines jeden einzelnen.
Es ist offiziell legalisierter Raub! Nur das niemand angeklagt wird. Und so läuft das weltweit.
Würde das einer von uns machen käme er für immer in´s Gefängnis da Raub, Finanzbetrug, Nötigung, Unmenschlichkeit und Sklaverei bereits als verboten gelten.
Nicht die Firmen machen die Inflation und auch nicht dein Vermieter. Es sind die Banken mit den roten, grünen, schwarzen, gelben, Linken und den Gewerkschaften als Komplizen.
Anleihen kann man schon seit Jahren nicht mehr kaufen
Staatsanleihen oder Bundesanleihen kann man schon seit Beginn der Niedrigzinsphase nicht mehr kaufen. Die Banken haben die nur genommen, um Kapital zu parken und keine Negativzinsen zahlen zu müssen.
Deutschland hat seit etwa 1971 keinen Goldstandard mehr und kann soviel Geld drucken, wie es möchte. Natürlich ohne Gegenwert.
Das System EU konnte von Anfang an nicht klappen: Kein Land gibt freiwillig seine Finanz- und Wirtschaftshoheit auf. Jedes Land ist einzigartig und hat einzigartige Finanz- und Wirtschaftskreisläufe. Als die Länder noch ihre eigenen Währungen hatten, ging es den meisten Ländern besser.
Außerdem ist nicht einzusehen, warum theoretisch beispielsweise Tomaten in Deutschland genausoviel kosten sollen wie in Italien, wo sie angebaut werden. Völliger Quatsch. Diese Vereinheitlichung haben die meisten Länder von Anfang an nicht mitgemacht.
Zudem sind viele Pleiteländer in der EU, die nichts dazu beitragen, sondern nur rausnehmen.
Beispielsweise ist Griechenland seinerzeit nur durch die kreative Buchführung von Goldman Sachs in die EU aufgenommen worden. Sieht man sich die letzten 20 Jahre an, wird man feststellen, dass die Griechen noch nie mit Geld umgehen konnten und kein nennenswertes BIP haben. Man wollte das Land nur als Bollwerk gegen die ganzen Asylanten/Migranten haben, als Erstanlaufstelle.
Die riesigen Schuldenberge…
Die riesigen Schuldenberge der EU-Staaten können sowieso nur über Inflation abgetragen werden. Frankreich, Italien und Spanien haben das mit ihren Weichwährungen ja auch jahrzehntelang "erfolgreich" praktiziert. Und auch Deutschland hat nach den beiden verlorenen Weltkriegen seinen Schuldenberg durch Hyperinflation schnell verschwinden lassen.
Die Dummen sind dabei natürlich immer die Bürger. Denn Inflation hat immer zwei Seiten: Für den Staat verschwinden die Schulden, für den Bürger die Ersparnisse.
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