Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte nimmt kein Blatt vor den Mund. Auf dem NATO-Gipfel betonte er immer wieder, ohne Trump hätte es das Fünf-Prozent-Ziel nicht gegeben und wäre auch nicht durchgesetzt worden.
In der mittlerweile berühmt-berüchtigen SMS-Nachricht, die Rutte an Trump schickte und von diesem öffentlich gemacht wurde, schrieb Rutte: »Du erreichst, was kein US-Präsident seit Jahrzehnten geschafft hat.«
Damit meint er natürlich, das die Allianz vor einem historischen Schritt steht, nämlich der Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis 2035.
Plötzlich schleimen sich die NATO-Politiker bei Trump ein
Als Trump am Mittwoch beim gemeinsamen Presseauftritt davon erzählt hat, wie er Israel und den Iran wie zwei streitende Schulinder gestoppt habe, stimmte Mark Rutte ihm zu: »Daddy muss manchmal mit harten Worten auf den Tisch hauen!«.
Als Rutte von einer Journalistin auf der Abschluss-Pressekonferenz gefragt wurde, ob er sich nicht bei Trump eingeschleimt habe, antwortete er: »Ich glaube, das ist einfach eine Geschmacksfrage. Aber er ist ein sehr guter Freund. Und er erledigt Dinge, etwa, wenn er uns zwingt, mehr zu investieren. Hätten Sie gedacht, dass wir dieses Ziel erreichen?«


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