Anhänger des kommunistischen Regimes

Mainstream-Medien und Linke in den USA loben immer häufiger Kuba

Im Zuge der Rassen-Debatten und »Black Lives Matter« wird immer häufiger ein Land gelobt, das sonst im Zentrum der Kritik stand: das kommunistische Regime in Kuba. Linke Autoren meinen, Kuba sei das gerechteste Land der westlichen Hemisphäre.

Wenn es irgendein Land gibt, dass zum Ziel der Kritik in den US-Mainstream-Medien wurde, dann war es Kuba. Doch im Zuge der Rassen-Debatten und »Black Lives Matter« melden sich immer mehr Freunde des Sozialismus und Kommunismus zu Wort, die auch Kuba loben.

So hat eine wichtige Autorin eines Forschungsprojektes, an dem auch die »New York Times« beteiligt ist, Nikole Hannah-Jones, erklärt:

»Das am meisten gleichberechtigte gemischt-rassige Land in unserer Hemisphäre wäre Kuba.«

Und hier liegt der Fokus der ganzen Bewegung: Ob die Menschen vom Regime unterdrückt werden und politisch Abtrünnige verfolgt werden, rückt in den Hintergrund. In den Vordergrund wird lediglich die Frage, wie die Unterschiede der ethnischen Herkunft behandelt werden.

In die Kritik geraten ist auch die demokratische Politikerin Alexandria Ocasio-Cortez, die immer wieder Kuba in positives Licht rückte. Ihre republikanische Kollegin Nicole Malliotakis warf ihr vor, das Regime zu verharmlosen.

Sven von Storch

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