Millionen Menschen können es nicht mehr hören: Die billige Methode, politische Meinungen und Richtungen durch Attributierungen und Etikettierungen zu diskreditieren, wird bis zum letzten Atemzug von den Mainstream-Medien durchgezogen.
So war in der Tagesschau der ARD zu hören: »Die rechtsnationale Politikerin Marine Le Pen verlässt das Gericht in Paris, während die Strafe gegen sie noch verlesen wird [...]« und »[...] Die Fraktionschefin des rechtsradikalen Rassemblement National [...]«.
Und bei N-TV hört man, Marine Le Pen werde versuchen, die Opferrolle einnehmen und dieses Urteil als anti-demokratisch darstellen, doch bei N-TV ist man sich sicher: »Wie das einzuschätzen ist, das werden wir mal anders beurteilen«. Im Beitext zum Video wird Le Pen als »rechtsnationale« Politikerin etikettiert.
Es ist klar: Die Mainstream-Medien feiern dies und weiden sich an dieser Geschichte, sowohl in Deutschland als auch in Frakreich selbst. Doch der Schuss kann nach hinten losgehen. Denn ein großer Teil der französischen Bevölkerung steht hinter ihr und ist wütend. Fehler gibt es in allen Parteien und auf allen Ebenen, doch verfolgt werden selten die, die gerade an der Macht sind, sondern die Oppositionellen. Das ist der Eindruck, den viele Menschen in Europa haben.
Marine Le Pen war der aussichtsreichste Kandidat für die nächste Präsidentschaft, genau so, wie Călin Georgescu der aussichtsreichste Kandidat in Rumänien war. Hier scheinen insbesondere von Brüssel aus Kräfte zu wirken, die einen politischen Wandel in Europa mit allen Mitteln zu verhindern suchen.


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