Kennen Sie das: Sie arbeiten von früh bis spät, bewältigen schwierige Aufgaben, aber niemand will es wissen, niemand will es honorieren? So muss es dem US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump und dessen Regierungs-Mitarbeitern gehen.
Tag für Tag wird auf Hochtouren gearbeitet. Die Ergebnisse werden in Form von Presseerklärungen kundgetan. Doch anders als bei Barack Obama will die US-Presse von Trumps Errungenschaften nichts wissen. Das Weiße Haus ruft ins Leere. Es gibt kein Echo.
Gerade gestern hat das Weiße Haus wieder eine Aufstellung aller Tätigkeiten, Dekrete und Entschlüsse publiziert. Doch die Erfolgsmeldungen dringen nicht durch.
Das, was in der Presse erwähnt wird, sind all jene Dekrete und Entscheidungen, die kontrovers diskutiert werden. Denn diese eignen sich für erneute Skandale. So wie bei der Entscheidung, den Weg frei für die "Keystone XL Pipeline" und die "Dakota Access Pipeline" zu machen. Plötzlich werden die lokalen Umweltschützer, für die sich die US-Presse vorher nicht interessiert hat, zu Helden, weil sie sich gegen Trumps Pläne auflehnen.
Noch nie in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika hat es eine solche Diskrepanz zwischen Regierungsarbeit und medialer Berichterstattung gegeben.


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