Guaidó kann sich Intervention der USA vorstellen

Maduro geht mit Verhaftungen gegen Opposition vor

Festnahmen, Strafverfahren wegen Hochverrats, Aufhebungen der Immunität verschiedener Oppositions-Politiker: Maduro schlägt zurück und geht gegen die Opposition vor.

Der sozialistische Despot Nicolas Maduro sieht seine Felle davonschwimmen. Hinter ihm stehen vor allem Teile des Militärs, die Polizei, die Geheimdienste und Geheimpolizei und die linientreuen Parteimitglieder. Gegen ihn sind immer größer werdende Teile der Bevölkerung, aber auch einige Soldaten sind bereits zur Opposition übergelaufen.

Überall im Lande sollen die Sicherheitskräfte verstärkt gegen Oppositionelle vorgehen. Das jüngste prominente Opfer ist der Stellvertreter des Oppositionsführers Juan Guaidó und Vize-Präsident der Nationalversammlung, Edgar Zambrano. Er wurde von Agenten umstellt und festgenommen [siehe Bericht »n-tv«]. Mehreren Abgeordneten ist die parlamentarische Immunität entzogen worden. Gegen rund zehn Abgeordnete sind Strafverfahren wegen »Verschwörung« und »Hochverrats« eingeleitet worden.

Wie die Nachrichtenagentur »Reuters« mit Bezug auf die italienische Zeitung »La Stampa« [siehe auch »BusinessInsider« und »Spiegel-Online«] berichtete, kann sich Oppositionsführer Juan Guaidó eine Militärintervention der USA vorstellen. Er wäre offen dafür, heißt es bei »Reuters«.

Sven von Storch

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