Erst vor rund einem Monat war Nicolas Maduro in Moskau und hatte sich für die Unterstützung bedankt, die er aus Russland erhalten habe, als die Massenproteste der Opposition seine Herrschaft ins Wanken brachten.
Moskau hatte das als Arbeitsbesuch verbucht. Doch durch die Hilfeleistungen aus Russland ist die Linke in Lateinamerika immer noch stark und aktiv. Und sie ist aggressiv wie zuvor: Auf dem Treffen des »Foro de Sao Paolo« in Caracas vor wenigen Wochen hatten die linken Parteien und Organisationen Lateinamerikas gemeinsam mit Maduro für die Fortsetzung der sozialistischen Revolution gestimmt.
Seitdem sind wieder neue Gewaltakte und Protestaktionen in den verschiedenen lateinamerikanischen Ländern an der Tagesordnung, wie zuletzt in Ecuador und Chile. Die Linken Lateinamerikas scheinen die ewige Revolution zu brauchen. Sobald es friedlich wird, versinken die Linken in Korruption und bringen Misswirtschaft und Armut in das jeweilige Land. Sie verlieren die Zustimmung in der Bevölkerung. Also müssen sie permanent die Flamme der Revolution am Lodern halten, um die Stimmung zu ihren Gunsten zu beeinflussen.
Dabei scheuen die Linken nicht davor zurück, mit Verbrechern und Drogenbaronen zusammenzuarbeiten. Das Geld der Drogenkartelle wird genutzt, um die Revolution in Lateinamerika fortzuführen. Gleichzeitig werden bewaffnete Guerillas der Drogenkartelle für die Gewaltakte der linken Revolution eingesetzt, um die Bevölkerung einzuschüchtern und in einem permanenten Angstzustand zu versetzen. Der Vizepräsident von Venezuela, Diosdado Cabello Rondón, ist gleichzeitig Drogenbaron. Er ist zudem der eigentliche Kopf hinter dem Maduro-Regime. Er wird von US-Behörden des Kokain-Handels und der Geldwäsche beschuldigt.


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