Islamismus in Frankreich

Macron will mit Reformen islamischen Separatismus bekämpfen

Der französische Präsident Emmanuel Macron will mit Reformen den »islamischen Separatismus« bekämpfen. So sollen beispielsweise ausländische Imame nicht mehr so einfach in Frankreich predigen dürfen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron will mit Reformen den »islamischen Separatismus« bekämpfen, der Frankreich immer mehr spaltet [siehe Berichte »Breitbart«, »France24«]. Für einen »politischen Islam« sei kein Platz in Frankreich.

Der französische Präsident unterbreitete seine Vorschläge bei einer Rede in dieser Woche in der Stadt Mülhausen im Elsass. Hierbei erklärte er, dass er verhindern wolle, dass weiterhin ausländische Imame von Ländern wie Algerien oder der Türkei in französische Moscheen geschickt werden, um dort politische Predigten zu halten. Ab 2024 sollen keine ausländischen Imame mehr ins Land gelassen werden.

Rund 300 solcher Imame seien derzeit in Frankreich tätig. Sie alle hätten einen temporären Aufenthaltsstatus. Macron erklärte, dass man stattdessen mehr Imame innerhalb Frankreichs ausbilden sollte. Das Land werde auf jeden Fall an seiner säkularen Gesellschaftsform festhalten.

 

 

Sven von Storch

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