In einem Interview mit Alexander Wallasch sorgt sich der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, dass die Demokratie in Deutschland von »inkompetenten Politikern und von politisch Fanatikern zerstört und zum Experimentierfeld für eine grüne Transformation in eine ökosozialistische Diktatur wird.«
Maaßen hat rund dreißig Jahre im Sicherheitsbereich und rund sechs Jahre als Geheimdienstchef gearbeitet. Er sehe die Prozesse im Lande und sorge sich um Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Unfähige Politiker und ideologisierte Fanatiker, deren Ziel es sei, eine grüne Transformation umzusetzen, würden viel kaputt machen. Das Gefährliche dabei sei, dass die Fanatiker von ihren Zielen so besessen seien, dass diese wichtiger seien als die Erhaltung des demokratischen Rechtsstaates.
Viele würde sich dabei so verhalten, dass sie andere Meinungen gar nicht mehr zulassen. Es sei in Deutschland eine Stimmung entstanden, dass nur noch diejenigen sich politische äußern dürfen, die ideologisch dieselbe Meinung haben. Anderer Meinungen würden kaum noch zugelassen. Das sei eine Erosion der Meinungsfreiheit.
»Das ist aus meiner Sicht und auch aus meiner Familiengeschichte heraus das Tragische, das einem schon fast Tränen in die Augen treiben kann, dass nämlich die heutigen Nazis noch nicht einmal wissen, dass sie Nazis sind. Sie halten sich reinen infantilen Herzens und guten Gewissens für Demokraten, die glauben, auf der richtigen Seite der Verfassung zu stehen. Diese Leute verhalten sich wie Nazis, die andere Menschen ausgrenzen, diffamieren, sie zum Schweigen bringen wollen, die ihnen die wirtschaftliche Existenzgrundlage entziehen, die einfach nicht ertragen können, dass es Andersdenkende gibt, die selbst über ihr Leben entscheiden wollen, dass es Menschen gibt, die die Wahrheit aussprechen, die der Lügenideologie widerspricht, und die schlicht eine andere Meinung haben. Ich spüre diesen tiefen Hass dieser Leute, die es einfach nicht ertragen können, mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Ich frage mich inzwischen, wie weit diese Leute noch gehen wollen.«


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