Der schon lange schwelende Konflikt zwischen den vermummten Braunkohle-Gegnern, Umweltschützern, Klima-Fanatikern, »Aktivist:innen« (wie sie sich selber nennen) einerseits und der Polizei andererseits ist eskaliert [siehe Berichte »n-tv«].
Es fliegen Steine und Molotow-Cocktails. Die Polizei geht ebenfalls nicht zimperlich vor. Die Behausungen der Braunkohle-Gegner werden abgerissen. Den Medien bieten sich unschöne Szenen. Die Braunkohle-Gegner haben Barrikanden errichtet und in Verteidigungsstellung gebracht. Sie wissen, dass sie nicht gewinnen können. Doch sie hoffen auf maximal Schwierigkeit bei der Evakuierung, damit das Ereignis möglichst medienwirksam eskaliert werden kann.
Die Bewohner des Dorfes Lützerath, das wegen des Braunkohle-Abbau abgerissen werden soll, sind längst alle umgesiedelt. Der Energie-Konzern RWE erklärt, dass der Braunkohle-Abbau notwendig sei, um die Braunkohle-Kraftwerke mit hoher Auslastung zu betreiben. Damit werde Erdgas bei der Stromerzeugung in Deutschland eingespart. Hierzu hatte RWE mit der Bundesregierung und der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen eine Vereinbarung getroffen. Diese besagt, dass RWE den Kohleausstieg um acht Jahre auf 2030 vorziehen wird.


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