Londons Oberbürgermeister Khan passt der Brexit nicht

London_ Sadiq Khan fordert neues Referendum zum Brexit

Sadiq Khan, der erste muslimische Bürgermeister von London, mag es nicht, dass Großbritannien die EU verlässt. Er fordert ein neues Referendum. Damit schwimmt er auf einer Wellenlinie mit George Soros, der viel Geld in Anti-Brexit-Kampagnen investiert.

In einem Gastbeitrag im »Observer - The Guardian« forderte der erste muslimische Bürgermeister von London, Sadiq Khan, ein neues Referendum zur Frage, ob Großbritannien die EU wirklich verlassen solle [siehe auch Berichte »FAZ«, »The Guardian«].

Was die britische Premierministerin Theresa May derzeit mit der EU aushandele, sei ein schlechter Deal. für viele Briten würde sich dieser Deal negativ auf ihre ökonomischen Verhältnisse auswirken.

Es gibt aber auch die andere Seite: Der brillante Redner und leidenschaftliche Brexit-Befürworter Jacob Rees-Mogg von den Konservativen forderte, den Brexit jetzt ohne Deal mit der EU durchzuziehen. Die EU sei für Großbritannien Vergangenheit. Man müsse nun einen sauberen Schnitt machen.

Auf der anderen Seite hatte sich der Milliardär und Großinvestor George Soros in die Angelegenheit eingemischt. Er will mit viel Geld und massiven Kampagnen den Austritt aus dem Brexit und die Rückkehr in die EU via neues Referendum erzwingen [siehe Bericht »FAZ«].

Sven von Storch

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