AfD kritisiert scharf desaströse Entwicklung des LNG-Terminal-Projektes in Satede

LNG-Terminal-Projekt in Stade_ Ein Paradebeispiel für Verschwendung und Planlosigkeit

Eineinhalb Jahre nach seiner Fertigstellung ist das LNG-Terminal in Stade immer noch nicht in Betrieb.

Eineinhalb Jahre nach seiner Fertigstellung ist das LNG-Terminal in Stade immer noch nicht in Betrieb. Aktuelle Entwicklung: Die US-Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet, dass die »Energos Force«, das vom Bund gecharterte LNG-Spezialschiff, Kurs auf Gibraltar genommen hat. Anscheinend transportiert es nun Flüssiggas nach Südeuropa, statt es, wie vorgesehen, in Stade einzuspeisen.

Dazu Ansgar Schledde, energiepolitischer Sprecher der AfD-Fraktion im Niedersächsischen Landtag:

»Das Projekt hat nur einen Bruchteil der geplanten Kapazität erreicht. Dafür wurden 400 Millionen Euro Steuergelder verbrannt – ein Paradebeispiel für Verschwendung und Planlosigkeit. Statt die Energieversorgung sicherzustellen, wurde ein teurer Rohrkrepierer angeschoben, der weder wirtschaftlich noch strategisch sinnvoll war. Genau davor hatten wir von Anfang an gewarnt.

Die AfD-Fraktion fordert eine unmittelbare Überprüfung der bisherigen Ausgaben und eine klare Strategie zur Sicherung der Energieversorgung, die auf deutsche Interessen und nicht auf ideologische Experimente setzt. Wir brauchen eine energiepolitische Wende hin zu bezahlbarer und verlässlicher Energie. Ein wichtiger Schlüssel dazu ist die Rückkehr zur Kernkraft!«

Sven von Storch

Ihnen hat der Artikel gefallen?
Bitte unterstützen Sie mit einer Spende unsere unabhängige Berichterstattung.

PayPal

Add new comment

CAPTCHA
Enter the characters shown in the image.
This question is for testing whether or not you are a human visitor and to prevent automated spam submissions.