Für die Öffentlichkeit kam es völlig überraschend: Obwohl Chile ein wirtschaftlich prosperierendes Vorzeigeland Südamerikas ist, ist zu Beginn des Wochenendes dort die Hölle ausgebrochen. Alles schien zuvor normal, alles lief gut, der Alltag war friedlich: Doch plötzlich kippte am Freitag die Stimmung ins extreme Chaos, ganz so, als sei dort eine Art Aufruhr seit langem geplant worden.
Linksradikale und Chaoten haben unzählige Bahnhofe und zentrale Punkte der Infrastruktur angegriffen und wild verwüstet. Mancherorts zeigen sich Szenen wie im Krieg. Die Regierung musste schließlich das Militär einsetzen. Über 10.000 Polizisten und Soldaten mussten mobilisiert werden. Panzer rollen durch die Straßen.
Bisher sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Wie die Presse berichtete, wurden am Sonntag fünf Leichen in einer geplünderten Kleiderfabrik geborgen [siehe Bericht »t-online«, »Zeit-Online«]. Mindestens 1.000 Menschen wurden festgenommen [siehe Bericht »Tagesschau«].
Es kommen immer mehr Zweifel auf, dass es sich um rein soziale Unruhen handelt. Vielmehr sprechen zahlreiche Indizien dafür, dass der Aufstand, der urplötzlich wie orchestriert an mehreren Orten gleichzeitig startete, von NGOs oder Geheimdiensten organisiert wurde. Verdächtige werden in Kuba und Venezuela vermutet. Viele festgenommene Aufständische sind gar keine chilenischen Staatsbürger, viele kommen aus der Karibik oder aus anderen lateinamerikanische Staaten.


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