Egal ob Union, SPD, Grüne: Alle haben mitgewirkt am Niedergang

Linksprogressive Politik hat Deutschland in die Bildungsmisere geführt

Experten warnen: Seit 2015 nimmt die Qualität an Schulen nach Jahren des Fortschritts rapide ab. Migration, falsche Bildungskonzepte und fehlende Integration tragen zum Niedergang bei.

Deutschland, das Land mit einem der stärksten Wirtschaftsstandorte der Welt, steht vor einer dramatischen Bildungskrise. Der neueste Bildungsmonitor 2025 des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) malt ein besorgniserregendes Bild: Die Leistungen in Schulen verschlechtern sich kontinuierlich, Sprachkompetenzen sinken, und die Kluft zwischen sozialen Gruppen wächst. Besonders alarmierend ist die steigende Zahl funktionaler Analphabeten unter Erwachsenen und der Mangel an Deutschkenntnissen bei Kindern, vor allem mit Migrationshintergrund. Diese Entwicklungen gefährden nicht nur individuelle Chancen, sondern den gesamten Wohlstand. Experten warnen vor einer »Wasserscheide« seit 2015, als die Qualität an Schulen nach Jahren des Fortschritts rapide abnahm.

Die allgemeine Bildungsmisere: Rückgang der Kompetenzen und regionale Ungleichheiten

Der Bildungsmonitor 2025 zeigt: Die schulische Qualität in Deutschland ist auf einem Tiefstand. Bundesländer wie Sachsen, Bayern und Hamburg führen das Ranking, während Nordrhein-Westfalen (NRW), Brandenburg und Bremen das Schlusslicht sind.

Seit 2015 hat sich die Lage verschlechtert, mit Defiziten in Sprachkompetenz und Unterrichtsqualität. Die PISA-Studie 2022, deren Ergebnisse 2023 veröffentlicht wurden, bestätigt: Etwa ein Viertel der Schüler erfüllt nicht die Mindeststandards in Lesen, Schreiben, Rechnen und Naturwissenschaften. 

Die Ursachen sind vielfältig: Überlastete Lehrer, fehlende Ressourcen und – vor allen Dingen seit 2015 – der demografische Wandel durch Zuwanderung. Der MINT-Frühjahrsreport 2025 des IW warnt, dass 163.600 MINT-Arbeitsplätze unbesetzt bleiben, weil das Bildungssystem keine ausreichend qualifizierten Absolventen hervorbringt. Rund sechs Millionen Lohnabhängige haben keinen Berufsabschluss, was zu Armut und Unsicherheit führt. Die OECD betont in ihrem »Education at a Glance 2025«, dass Deutschland im internationalen Vergleich hinterherhinkt, trotz hoher Investitionen. Experten fordern verbindliche Tests und Sanktionen, um die Qualität zu sichern.

Wachsende Zahl der Analphabeten: Ein Tabuthema mit Millionen Betroffenen

Funktionaler Analphabetismus – die Unfähigkeit, einfache Texte zu verstehen oder zu schreiben – ist in Deutschland ein unterschätztes Problem. Laut der Studie »LEO 2018« der Universität Hamburg sind etwa 6,2 Millionen Erwachsene zwischen 18 und 64 Jahren betroffen, das sind 12,1 Prozent der Bevölkerung. Obwohl die Zahl seit 2011 (damals 7,5 Millionen) leicht gesunken ist, bleibt der Trend besorgniserregend. Mehr als die Hälfte der Betroffenen hat Deutsch als Muttersprache, was zeigt, dass das Problem nicht nur bei Zuwanderern liegt. Männer machen 58,4 Prozent aus, im Gegensatz zum globalen Trend, wo Frauen stärker betroffen sind.

Die UNESCO schätzt weltweit 754 Millionen Analphabeten, und in Deutschland sind 62,3 Prozent der Betroffenen erwerbstätig, was zu beruflichen Hürden führt. Die Ursachen sind vielfältig: Negative Schulerfahrungen, soziale Faktoren und mangelnde Förderung. Fast jeder Dritte hat Schwierigkeiten mit kurzen Texten. Die Stiftung Lesen warnt: Ein Drittel der Arbeitnehmer kennt Kollegen mit Analphabetismus. Ohne Maßnahmen wie Alphabetisierungskursen droht soziale Ausgrenzung.

Kinder ohne Deutschkenntnisse: Der Einstieg in die Schule als Stolperstein

Besonders dramatisch ist die Situation an Grundschulen: Viele Kinder starten ohne ausreichende Deutschkenntnisse. Der Bildungsmonitor 2025 zeigt, dass fehlende Sprachkompetenzen die Leistungen massiv belasten, vor allem bei Kindern mit Migrationshintergrund – 42,2 Prozent aller Schüler. Rund 40 Prozent dieser Kinder haben keine Eltern mit guten Deutschkenntnissen, und 54 Prozent besuchen Schulen mit Mehrheitsanteil an Migrantenkindern. Insgesamt haben 30 Prozent der Grundschüler Sprachförderbedarf.

Lehrer berichten über die Entwicklungen aus erster Hand: Viele Kinder kennen einfache Begriffe wie »Hecke« oder »Bach« nicht, selbst bei in Deutschland geborenen. Der INSM-Bildungsmonitor fordert verpflichtende Tests ab vier Jahren und bessere Integration. Willkommensklassen helfen, werden aber kritisiert, da sie Segregation fördern könnten. Experten wie Bildungsforscherin McElvany plädieren für »Deutsch lernen« als eigenes Fach. Ohne frühe Förderung in Kitas droht ein Teufelskreis: Schlechte Noten, Abbruch und Prekarität.

Ursachen und Konsequenzen: Soziale Spaltung und wirtschaftliche Risiken

Die Krise wurzelt in sozioökonomischen Faktoren: Geringe Bildung der Eltern, fehlende Bücher zu Hause und Zuwanderung ohne ausreichende Integration. Die Schulen sind überfordert, Lehrkräfte fehlen, und die Pandemie hat Lücken vertieft. Die Konsequenzen: Steigende Ausbildungsabbrüche, Fachkräftemangel und Armut. 

Handlungsbedarf: Reformen für eine bessere Bildungspolitik

Die Bildungsmisere erfordert dringende Reformen. Experten fordern mehr Investitionen in frühkindliche Bildung, verpflichtende Sprachtests, Ausbau von Förderprogrammen und weniger Bürokratie für Lehrer.  Eine MINT-Offensive und ideologiefreie Hochschulen könnten den Fachkräftemangel lindern.

Die Merz-Regierung muss priorisieren: Bildung ist unser Kapital. Ohne handfeste Maßnahmen droht Deutschland, seine Zukunft zu verspielen.

Sven von Storch

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