Studie: 92 Prozent der ARD-Volontäre sind politisch rot-rot-grün

Linkslastiges Meinungsspektrum bei der ARD

Sollte der öffentlich-rechtliche Rundfunk nicht eigentlich das breite politische Spektrum abbilden? Bei der ARD und beim Deutschlandfunk sieht man das wohl nicht so. Ein Großteil der Volontäre und Redakteure tickt links der Mitte. Bei der Art der Berichterstattung wundert es niemanden.

In den Mainstream-Medien wird immer nach »Vielfalt«, nach »Diversität« gerufen. Gilt das auch für politische Meinungen? Für die Meinungsvielfalt bei den Sendern der ARD und beim Deutschlandfunk gilt das offenbar nicht. Dort scheint es inzwischen völlig normal zu sein, links neben der Mitte zu stehen, und zwar deutlich und mehrheitlich.

Wie in der »Welt« berichtet wurde, sind nach einer Studie rund 92 Prozent der dortigen Volontäre politisch im rot-rot-grünen Meinungsspektrum zu verorten. Wie soll man unter diesen Bedingungen von einer politisch ausgewogenen Berichterstattung ausgehen können? War das nicht der eigentliche Anspruch des Öffentlich-Rechtlichen Rundfunks, nämlich politisch ausgewogen und fair zu berichten?

Auch die Rechtfertigung, dass heutzutage junge Leute angeblich eher links ausgerichtet seien, reicht nicht aus, denn ganz so links wie bei den Volontären der ARD ist das Meinungsspektrum junger Leute in der Tat nicht.

Bei dieser Verengung des Meinungsspektrums durch die öffentlich-rechtlichen Medien ist es geradezu unverschämt, wenn selbige letztes Jahr vorschlugen, statt von »Rundfunkgebühr« lieber von »Demokratieabgabe« zu sprechen. In einer Demokratie sollten öffentliche-rechtliche Rundfunkanstalten informieren und nicht indoktrinieren.

Die Bürger spüren das. Nach einer Civey-Umfrage würden rund 42 Prozent der Bürger nicht gerne und freiwillig den Rundfunkbeitrag für ARD und ZDF zahlen, sondern gezwungener Maßen. Die Bürger erfüllen sozusagen ihre auferlegte Zahlungspflicht mit knirschenden Zähnen und geballter Faust in der Tasche. Das ist keine gute Grundvoraussetzung für die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

 

 

Sven von Storch

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