Deutschland soll »woke« werden: Hypersensibiltät und Selbstzensur

Linksideologen wollen bestimmen, was wir sagen dürfen und was nicht

»Political Correctness« bis zum Umfallen: Alles kann als rassistisch, sexistisch oder völkisch angesehen werden. Daher müsse Deutschland »woke« werden: Selbstzensur bis zur Selbstaufgabe.

Im Internet, besonders bei YouTube, Facebook, Twitter und vielen anderen sozialen Medien, ist schon längst ein regelrechter Meinungskrieg darüber ausgebrochen, was man sagen darf und was nicht.

»Political Correctness« bis zum Umfallen: Aus den USA kommt diese Welle, die auch ganz Westeuropa befallen hat. Angefangen hat es an den Universitäten und »Colleges«, wo linke Ideologen die komplette Kultur und Gesellschaft nach strukturellem Rassismus oder Sexismus absuchen.

Auch die deutschen Politiker machen bei diesem Wahnsinn mit, und zwar nicht nur die Grünen. Sogar das Auswärtige Amt fordert seine Mitarbeiter auf, »woke« (»wach« im Sinne von Selbstzensur und Zensur Anderer) zu werden. Heiko Maas will, dass sein Ministerium »an der Spitze der Bewegung« steht.

Die Bild-Zeitung ist Gott sei Dank auf dieses Thema angesprungen und zeigt den Irrsinn auf. Hier einige der in der Bild-Zeitung gelisteten Beispiele für überzogene »Political Correctness«:

»Zigeunersauce« wird vielerorts aus den Kühlregalen entfernt: Sie wird von »Sauce ungarischer Art« ersetzt.

Schach gilt als problematisch, und zwar weil die weißen Figuren den ersten Zug machen dürfen.

Kinder sollen sich nach der Ansicht besorgter »Erziehungsexperten« zum Karneval nicht mehr als »Indianer« oder »Scheich« verkleiden, denn damit würden angeblich »schmerzhafte Stereotype« bedient.

Auch in der Beamten-Sprache nimmt der Wahnsinn seinen Lauf: Städte und Gemeinden wie Stuttgart oder Köln legen Straßen-Übergänge nur noch für »Zufußgehende« an, um das männliche »Fußgänger« zu umgehen.

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die linken Politiker und Ideologen das Land zum Kasperletheater herabwürdigen würden. Es bahnen sich kafkaeske Zustände an.

Sven von Storch

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