Es klingt so absurd, dass man es kaum glauben mag. Jeder weiß, dass Fürstin Gloria von Thurn und Taxis eher dem bürgerlich-konservativem Lager zugetan ist als dem linksgrünen Lager.
Weil sie die Arbeit von Hans-Georg Maaßen, dem ehemaligen Präsidenten des Verfassungsschutzes und Mitbegründer der Werteunion, unterstützen wollte, hatte sie ein Spenden-Dinner in ihrem Schloss veranstaltet.
So weit, so legitim und normal.
Doch was machen Linksgrüne daraus? Sie konstruieren ein Skandal. Denn Maaßen sei ihrer Ansicht nach selbst ein »Rechtsextremer«, der mittlerweile selbst vom Verfassungsschutz beobachtet werde.
Daher organisierten sie Demonstrationen gegen Gloria von Thurn und Taxis in Regensburg [siehe Bericht »Focus«]. Das Motto der Demo lautete: »Gloria Einhalt gebieten! Rechte Seilschaften zerschlagen!«. Sie fordern auf Transparenten: »Gloria enteignen«.
Angestachelt wurden sie von einschlägigen Berichten des WDR und der Süddeutschen Zeitung.


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