Sánchez Cerén: »Migration ist ein Menschenrecht«

Linker Präsident von El Salvador befeuert Karawane in die USA

Die lateinamerikanische Linke und die Mainstream-Medien befeuern die »Karawane« aus Honduras auf ihrem Weg in die USA. Gleichzeitig verschweigen sie die tatsächliche Massenflucht aus den sozialistischen Regime-Staaten Nicaragua und Venezuela in die Nachbarländer.

Der ehemalige Guerillakämpfer des salvadorianischen Bürgerkrieges von 1980 bis 1991 und jetzige Präsident von El Salvador, Sánchez Cerén, stellt sich gegen US-Präsident Donald Trump. Er verteidigte die »Karawane« von Migranten durch sein Land und erklärte, Migration sei ein Menschenrecht [siehe Bericht »Welt-Online«].

Es ist davon auszugehen, dass sich El Salvador den Migrationszügen, die durch das Land in Richtung USA marschieren, nicht in den Weg stellt. Dies hatte die US-Regierung gefordert. Sánchez Cerén machte diese Aussagen während seines Besuches in Kuba. Ob dieser Ort und Zeitpunkt bewusst gewählt wurde, um die USA und Donald Trump zu provozieren ist unklar.

Die linken Parteien in Lateinamerike rüsten verbal gegen die USA auf. Es geht um »links« gegen »rechts«, Sozialismus gegen Kapitalismus, Arm gegen Reich, kurz: die üblichen Dualisme der sozialistischen Rhetorik.

Wie die Mainstream-Medien diesen Migrantenzug für ihre gefärbte Berichterstattung missbrauchen, zeigt sich daran, dass über diese kleine »Karawane« aus Honduras mehr berichtet wird als über die zwei Millionen Menschen, die vor Maduros sozialistischem Regime aus Venezuela geflohen sind oder über die Zehntausenden von Menschen, die vor dem Ortega-Regime aus Nicaragua fliehen.

Sven von Storch

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