Es war eine große politische Veranstaltung in Phoenix, Arizona, zu der Trump geflogen kam. Vor tausenden Anhängern hielt er eine umfangreiche Rede im Wahlkampfstil (siehe Berichte CNN, NBC, New York Times).
Es ging darum, seine Basis zu mobilisieren. In diesen Zeiten, in denen das Washingtoner Establishment mit allen Mitteln gegen ihn vorgeht, sind seine Wähler im Süden und Mittleren Westen der USA das eiserne Rückgrat seiner politischen Position. Er ist auf ihre Unterstützung angewiesen. Und sie schenken sie ihm reichlich.
Unweit der Veranstaltung kam auch die Gegenseite zu Wort. Die einen demonstrierten friedlich, hielten Schilder hoch und sagen Anti-Trump-Slogans. Die anderen, meistens Antifa-Gruppen, ließen sich zu Gewalt verleiten und machten Randale (siehe Berichte ABC 15 Arizona, NBC Today). Dabei ist es auch zu Verletzten gekommen. Der Polizei von Phoenix wurde vorgeworfen, dem Chaos freien Lauf gelassen zu haben. Die Polizei-Sprecherin widersprach.
Die Trump-Veranstaltung in Phoenix, Arizona, war die erste Großveranstaltung nach den ausufernden Protesten in Charlottesville, Virginia, wo es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Demonstranten und zu einem Zwischenfall mit Todesfolge gekommen war.


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