Die Vorwahlen in Argentinien lassen für die Hauptwahl eine Erdrutschsieg der Linken Kräfte erahnen. Für das linke Wahlbündnis »Frente de Todos« der Christina Kirchner und des Spitzenkandidaten Alberto Fernandéz haben sich rund 47 Prozent der Wähler entschieden, für die Partei des wirtschaftsliberalen Mauricio Macri entschieden sich nur 32 Prozent.
Die Wirtschaft und die Börsen regierten schockiert und prompt: Der argentinische Peso verlor schon Tag nach der Vorwahl im Vergleich zum US-Dollar ein Viertel seines Wertes [siehe Bericht »Focus-Online«, »FAZ«].
Die argentinischen Aktien brachen an der Wall Street um bis zu 61 Prozent ein, Auch die Anleihen stürzten um 20 Prozent ab. Ihr Handel musste daraufhin ausgesetzt werden. Der Merval-Index in Buenos Aires sank um 30 Prozent ab.
Die Stimmung in der Wirtschaft ist also extrem schlecht, wenn man die Reaktionen auf die Wahlen zusammenfasst. Verschiedene Analysten aus den USA sprechen schon von »Panik«. Die Lage sei für viele Anleger ein »totaler Albtraum«.
Manche Analysten und Wirtschaftsexperten schließen sogar eine Staatspleite Argentiniens nicht mehr aus. Mit dem Wahlergebnis seit die Hoffnungen, das Land wieder in eine funktionierende Wirtschaft zu verwandeln, völlig zerschlagen worden.


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