Wann hat es das gegeben: Amerikaner verbrennen zum Nationalfeiertag ihre eigene Flagge? Amerikaner fordern eine neue Flagge? Amerikaner fordern sogar eine neue Nationalhymne?
Im Zuge der Black-Lives-Matter-Proteste und parallel zum 4. Juli, dem Unabhängigkeits- und Nationalfeiertag der Vereinigten Staaten von Amerika, haben in viele Städten linke Protestler die US-Flagge verbrannt (siehe Foto), ein Bild, dass man normalerweise aus dem Irak oder Iran kennt. Mancherorts tanzten die Demonstranten auf der Flagge herum oder zerrissen sie. Das ist ihre Wertschätzung für das Land, in dem sie leben.
Doch nicht nur das. Selbst die Nationalhymne der USA, »The Star Spangled Banner«, ist unter Beschuss. Als Grund wird genannt, dass der damalige Autor des Liedtextes, Francis Scott Key, angeblich ein Rassist gewesen sein soll [siehe Bericht »MSN | Daily News«]. Als Rechtsanwalt soll sich Francis Scott Key für die Aufrechterhaltung des Sklavereirechts eingesetzt haben. Aus diesem Grund wurde im Rahmen der Black-Lives-Matter-Proteste eine Statue seiner Person im San Francisco Park niedergerissen [siehe Bericht und Video von »The Independent«].
Wo soll das alles enden? Wenn von der Entdeckung Amerikas durch Christoph Kolumbus über die Gründung der Vereinigten Staaten bis zum heutigen Tage alles unter der Überschrift »Rassismus« subsumiert wird und die gesamte westliche Wertewelt in Frage gestellt wird, dann stellt sich die Frage: Was soll den die Alternative sein? Der Kommunismus à la Stalin und Mao? Die Kulturrevolution ist ein Prozess ohne absehbares Ende. Bis alles zerstört ist.


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