Die US-Kulturrevolution geht weiter. Nach Robert E. Lee muss nun William McKinley dran glauben. In Kalifornien wollen linke Aktivisten Denkmäler von ihn entfernen lassen (siehe Berichte Fox News und Los Angeles Times).
William McKinley war von 1897 bis 1901 Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. McKinley führte die USA zum Sieg über Spanien im Amerikanisch-Spanischen Krieg von 1898. Dies führte dazu, dass Spanien Kuba verlor und die USA die Philippinen, Guam und Puerto Rico annektieren konnten. Ansonsten machte er sich einen Namen, den Goldstandard des US-Dollars zu schützen und Schutzzölle für den Erhalt der US-Wirtschaft einzusetzen. Eigentlich war sein Ruf ein guter. Immerhin wurde der höchste Berg der USA (Mount McKinley in Alaska) nach ihm benannt – bis Barack Obama 2015 den Berg umbennen ließ.
Obwohl McKinley im US-Bürgerkrieg auf Seiten der Nordstaaten-Union kämpfte, gegen die Sklaverei war und sich in seiner Amtszeit immer wieder für die Assöhnung zwischen den ethnischen Gruppen in den USA einsetzte, war er schon zu Lebzeiten verhasst. 1901 verübte ein Anarchist ein Attentat auf ihn. An den Folgen dieses Anschlags verstarb der Präsident.
Die Linken und Kulturmarxisten hassen McKinley, weil er in ihren Augen ein Imperialist war. Außerdem — so der Vorwurf — soll er verschiedene Indianergebiete für die Besiedlung durch weiße Siedler freigegeben haben. Daher wollen nun sie alle Denkmäler von ihm entfernen lassen.
Damit geht ein weiterer Teil der US-amerikanischen Denkmäler und historischen Erinnerung verloren.


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