Die Fakten sind so eindeutig, dass auch Finanzminister Christian Lindner (FDP) sich ihnen beugen muss [siehe Bericht »T-Online«]. Deutschland steht kurz vor einer massiven Energiekrise, wenn das Erdgas knapp wird. Daher gibt es eine kurzfristige Lösung, die schnell hilft:
Noch immer werden mindestens 15 Prozent des deutschen Stroms durch Gaskraftwerke erzeugt. Wenn man die Laufzeit der verbliebenen Atomkraftwerke verlängert, könnte man das Erdgas für die Gaskraftwerke anderen Zwecken für die Industrie und zum Heizen für die deutschen Haushalte zur Verfügung stellen.
Politiker aus Frankreich, Ungarn, Rumänien und der Slowakei haben der Bundesregierung ähnliche Vorschläge gemacht. So erklärte der der slowakische Wirtschaftsminister Richard Sulík: »Wenn Deutschland Gas sparen möchte, dann möge es doch bitte seine Atomkraftwerke weiterlaufen lassen. Beziehungsweise die drei, die letztes Jahr abgeschaltet wurden, die könnten ja wieder ans Netz gehen.«
Wird sich Christian Lindner in der Ampel-Koalition durchsetzen? Die Grünen haben ihm ein schweres Hindernis in den Weg gerollt. Deren Vorsitzende Ricarda Lang bekräftigte nämlich, dass es mit ihrer Partei keinen Ausstieg aus dem Ausstieg gebe. Die Vorschläge von Christian Lindner, aber auch ähnliche Vorschläge aus der Union und AfD lehnt sie schlichtweg ab: »Was Lindner da will, wird es mit uns nicht geben.«


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