Angaben des UNO-Sondergesandten

Libyen_ Konfliktparteien zu dauerhaftem Waffenstillstand bereit

Nach Angaben des UNO-Sondergesandten haben sich die beiden Konfliktparteien in Libyen auf einen Waffenstillstand geeinigt. Die Spaltung des Landes bleibt zunächst bestehen. Die konkrete Umsetzung wird zurzeit diskutiert.

Nach Angaben des UNO-Sondergesandten Ghassam Salamé haben sich die beiden Konfliktparteien in Libyen auf eine Bereitschaft zum Waffenstillstand geeinigt [siehe Bericht »t-online«]. Dieser solle dauerhaft sein, geben beide Seiten zu bekennen. Die Spaltung des Landes bleibt zunächst bestehen.

In Genf sind seit Montag unter Vermittlung der UNO hochrangige Vertreter beider Konfliktparteien zusammengekommen. Vertreten sind fünf Vertreter von Ministerpräsident Fajis al-Sarradsch und fünf Vertretet von General Chalifa Haftar. Sie verhandeln die ganze Woche über eine praktische Umsetzung des Waffenstillstandes.

Nach dem Sturz und der Tötung von Muammar al-Gaddafi im Jahre 2011 war in Libyen ein Bürgerkrieg ausgebrochen, der das Land spaltete. Auch der sogenannte »Islamische Staat« (IS/ISIS) und verschiedene Terroristengruppen konnten zeitweise in Libyen ihr Unwesen treiben.

Sven von Storch

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