Autoritäre und totalitäre Regime haben eines gemeinsam: In den Schulen und an den Universitäten werden die Schüler und Studenten indoktriniert. Das war in der DDR so, in der UdSSR und im Dritten Reich. Das ist in der Volksrepublik China so und in anderen nicht-demokratischen Staaten auch.
Umso erschreckender ist, dass die Indoktrination von Kindern und Jugendlichen auch in den westlichen Demokratien um sich greift. In Deutschland trieft das Schulmaterial vor Indoktrination und Propaganda.
Im Zuge der Aufmärsche gegen Rechts gab es jetzt wieder viele Hinweise auf Indoktrination der Schüler, diesmal gegen die AfD. So wurden an einigen Schulen die Schüler von den Lehrern dazu aufgerufen, an den Demonstrationen gegen die AfD teilzunehmen. Mancherorts gingen Lehrer mit Schüler dorthin. Es gab sogar Fälle, an denen Lehrer Schülern, die an den Demos teilgenommen haben, bessere Noten gaben.
In Berlin mussten die Schüler zu Zitaten von Zeitungsberichten Aufsätze schreiben, in denen sie entweder schreiben mussten, warum die AfD verboten werden muss, oder warum die Verbotsdiskussion der AfD nütze. Die Wahl, dass ein Verbot der AfD als Oppositionspartei durch die Regierung undemokratisch sei, hatten die Schüler nicht.


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