Kreml reagiert gelassen auf Drohungen

Lawrow nennt Trumps Ultimatum theatralisch

Russlands Außenminister Sergej Lawrow und sein Vize Sergej Rjabkow weisen alle Forderungen nach einem Ultimatum zurück. Russland lasse sich nichts aufzwingen. Mit härteren Sanktionen werde man fertig.

Russlands Außenminister Sergei Lawrow reagierte gelassen auf die Drohungen der NATO und aus Washington. Wie die »Zeit« berichtete, nannte Lawrow Trumps Warnungen ein »theatralisches Ultimatum.« Solche Ultimaten seien schädlich für Friedensbemühungen, meinte Lawrow auf eine Pressekonferenz der »Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit«.

Selbst wenn die USA schärfere Sanktionen gegen Russland verhängen würden, käme die Russische Föderation damit zurecht, zeigt sich Lawrow sicher.

Und der Vizeaußenminister Sergej Rjabkow erklärte, dass Russland alle Versuche und Bemühungen, Moskau Forderungen oder gar Ultimaten aufzuzwingen, zurückweise.

Trump hatte zuvor in Washington angekündigt, dass die USA eine sehr viel härtere Gangart gegenüber Russland wählen würden, wenn es in den nächsten fünfzig Tagen nicht zu Fortschritten in den Verhandlungen komme.

Sven von Storch

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