Lauterbach sorgt sich, dass die neuen Heizungsgesetze Kliniken ruinieren

Lauterbach verrät (ungewollt) Heizkostenhammer von Habeck

Angeblich sollen keine hohen Kosten auf die Bürger zukommen, wenn Habecks Heizungsgesetz umgesetzt wird. Doch nicht nur die Fakten sprechen dagegen, sondern auch Lauterbach entblößt ungewollt die Heizungspläne als zu teuer.

Millionen Menschen fürchten sich. Die Pläne aus Habecks Wirtschaftministerium, Gas- und Ölheizungen schrittweise abzuschaffen, Menschen zu Heizungswechseln zu drängen und Wärmepumpen einbauen zu lassen, die bei vielen schlecht gedämmten Häusern teure Kosten verursachen, stellen Millionen Haushalte vor unlösbare finanzielle Probleme. Nicht nur Hausbesitzer sind betroffen. Vermieter müssten große Teile der Kosten auf Mieter abwälzen. Am Ende wird für eine große Mehrheit der Bevölkerung das Wohnen teurer. Und das in Zeiten der Inflation und Stagnation.

Die Ampel-Regierung versucht zu beschwichtigen. Doch ausgerechnet Gesundheitsminister Karl Lauterbach verrät ungewollt, dass die Heizungsreform teuer wird [siehe Bericht »Ärzteblatt«]. Denn Lauterbach drängt bei den Heizungswechseln und dem Verbot von Öl- und Gasheizugen auf Ausnahmen für Kliniken.

Gegenüber der »Bild am Sonntag« erklärte Lauterbach:

»Wir werden nicht zulassen, dass steigende Energie- und Heizkosten Krankenhäuser in ihrer Existenz gefähr­den.«

Aber die normalen Bürger sollen den steigenden Energie- und Heizkosten ausgeliefert sein? Die Rentner, die keine Kredite mehr bekommen, um die Heizungsumbau zu finanzieren? Die kinderreichen Familien, die ohnehin kaum über die Runden kommen, aber den Wohnraum brauchen? Die Bewohner von Altbauten, für die Wärmepumpen unwirtschaftlich sind?

Die Heuchelei der Ampel-Regierung kennt keine Grenzen.

Sven von Storch

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