Wie in den Niederlanden klagen auch in Deutschland immer mehr Landwirte über Regeln, Gesetze, Verordnungen, Bestimmungen und Marktverzerrungen sowie über die hohen Energiepreise, die ihnen das (Über-)Leben schwer machen.
Doch um auf dem Weltmarkt bestehen zu können und die Menschen weltweit ernähren zu können, müssen Landwirte auf Kunstdünger und industrielle Methoden zurückgreifen. Der Bio-Öko-Bauernhof reicht weder zur Versorgung noch zum wirtschaftlichen Überleben der Landwirte aus.
Die Broschüre des Bundeslandwirtschaftsministeriums lässt aber darauf schließen, dass unter dem derzeitigen Landwirtschaftsminister Cem Özdemir (Grüne), weniger die wirtschaftliche Not der Bauern auf der Tagesordnung steht als vielmehr die Umsetzung der Agenda 2030 mit ihrer UN/EU/WEF-Definition von Nachhaltigkeit und Klimafreundlichkeit.
Wer die Broschüre aufmerksam liest wird feststellen, dass dort immer wieder von einer »Transformation« die Rede ist wie beispielsweise von einer »Transformation der Europäischen Agrarpolitik« oder der Umgestaltung der Tierhaltung. Im Grunde folgt die Agrarpolitik der Bundesregierung denselben Richtlinien wie die niederländische Regierung. Es wird das umgesetzt, was die EU, die UNO und der WEF als Richtschnur vorgeben und in der Agenda 2030 formuliert haben.
Doch die Agenda 2030 kümmert sich nicht um die Wirtschaftlichkeit der landwirtschaftlichen Betriebe in Europa, sondern um globale »Probleme«. Den Fakt, dass die Bauern in Mitteleuropa ihre Form des Wirtschaftens über Jahrzehnte den Gegebenheiten angepasst haben, um in der heutigen Zeit als Landwirte überleben zu können, lässt man außen vor.
Cem Özdemir ist kein Fürsprecher der deutschen Landwirte. Er ist ein Vertreter und Vollstrecker der grünen Öko-Ideologie und der Agenda 2030. Damit ist klar: Auf die Landwirte, die unter all den Marktverzerrungen, Preissteigerungen, Energie-Verknappungen und behördlichen Vorschriften zu leiden haben, kommt eine schwere Zeit zu.


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