Die Linkspartei setze sich nicht mehr für die Interessen der Arbeitnehmer, Arbeiter und Rentner ein. Sie vernachlässige die sozialen Fragen und stehe in der Außenpolitik nicht mehr für Ausgleich, Völkerrecht und Frieden, so lauten die Vorwürfe von Oskar Lafontaine.
Schon lange schwelt ein Streit zwischen ihm und Sarah Wagenknecht auf der einen Seite und den neu-linken Kulturmarxisten auf der anderen Seite. Nun zieht Lafontaine die Konsequenzen und tritt aus [siehe Bericht »n-tv«].
Interessanterweise denkt nicht nur Oskar Lafontaine so. Viele Menschen aus dem Arbeitermilieu haben sich schon lange von der Partei abgewandt, weil sie ihre Interessen nicht mehr vertreten sehen. Im Gegenteil scheint ein Teil der Linken (wie bei den Grünen) sich vom Arbeitermilieu völlig abgelöst zu haben und sogar von diesem zu distanzieren. Denn die Arbeiter sind in vielerlei Hinsicht werte-konservativ und lehnen die Regenbogen-LGBTQ-Gender-Zensur-und-Migrations-Politik der pseudo-linken Sofa-Sozialisten und Intellektuellen ab.


Add new comment