Signale aus der britischen Presse

Lässt der NATO-Westen Selenskij jetzt fallen_

Sollte sich herausstellen, dass Teile der westlichen Investitionen in die Portemonnaies ukrainischer Oligarchen geflossen sind, wäre dies das Ende von Selenskij. Die Töne der britischen Presse lassen ein solches Szenario vermuten.

Freie Welt

Aus den USA kamen schon seit dem Amtseintritt von Donald Trump kritische Töne gegen den ukrainischen Präsidenten Selenskij. Nun, nachdem er mit Gesetzen gegen die Unabhängigkeit der Korruptions-Aufsichts-Behörden massive Kritik auf sich gezogen hat, sinkt sein Stern weiter.

Werden die Proteste in Kiew gegen ihn vom Westen aus unterstützt? Geheimdienste? Wie beim Maidan? Auszuschließen ist es nicht.

Auf jeden Fall scheint ihn die britische Presse aufgegeben zu haben.

»Um der Ukraine willen muss Selenskij nun zurücktreten: Der inspirierende Führer ist nicht länger Teil der Lösung zur Beendigung des Konflikts mit Russland. Er ist nun Teil des Problems.« — schreibt die britische Zeitung »The Telegraph« in ihren Schlagzeilen.

»Wolodimir Selenskij hat einen strategischen Fehler begangen: Ein neues Gesetz gefährdet die Fortschritte der Ukraine im Kampf gegen die Korruption – und untergräbt die notwendige westliche Unterstützung.« — heißt es im Magazin »The Economist«.

Darin wird kritisiert, dass die ukrainische Führung nicht nur die Pflicht habe, das Vertrauen der eigenen Bevölkerung zu gewinnen und zu halten, sondern auch das Vertrauen der westlichen Unterstützer. Und damit meinen britische Zeitungen wie die obig genannten natürlich auch das Vertrauen der westlichen Investoren, Geldgeber, Kreditgeber, Finanzmagnaten, etc. die viel Geld in die Ukraine stecken, weil sie sich davon etwas erhoffen.

Und genau wie Donald Trump und die US-Administration wollen auch die britischen Geldgeber wissen, ob das Geld auch für die Dinge ausgegeben wird, die man von der Ukraine erwartet.

Das Problem: Die Ukraine ist für seine Korruption bekannt. Sollte sich herausstellen, dass Teile der westlichen Investitionen in die Portemonnaies ukrainischer Oligarchen geflossen sind, wird Selenskij dafür verantwortlich gemacht.

Es ist daher nicht auszuschließen, dass man ihn fallen lässt und durch eine andere Schachfigur ersetzt.

Sven von Storch

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